von Natasha Hauser, hauser@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Dieser kleine Überblick soll Ihnen beispielhaft veranschaulichen, was es zu beachten gibt, wenn Verträge in einer fremden Sprache verfasst werden.

Vertragssprache

Bei der Wahl der Vertragssprache sollten lokale Begebenheiten beachtet werden, wie z.B. die Zulässigkeit der Wahl einer fremden Sprache im jeweiligen Land der Vertragsparteien.

Rechtswahl und Wahl des Gerichtsstandes

Um zu vermeiden, dass ein Gericht sich mit einer fremden Sprache oder fremden Recht befassen muss, kann ggf. eine Rechts- und Gerichtsstandswahl zugunsten des Landes erfolgen, in dessen Sprache und dessen Recht unterliegend der Vertrag erstellt wurde. Man sollte sich im Vorfeld selbstverständlich darüber informieren, was im konkreten Fall vorteilhaft ist.

Einfach- und Klarheit

Es sollten einfache und vor allem eindeutige Formulierungen verwendet werden. Beim Gebrauch von Fachwörtern sollte man Vorsicht walten lassen, da diese in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bedeutungen haben können. Angaben von Gewicht, Zeit, Datum sollten durchdacht sein.

Doppelsprachigkeit

Obwohl doppelsprachige Verträge den Vorteil bieten, dass jede Partei den Vertrag in Ihrer Sprache vorliegend hat, ist zu beachten, dass sich durch Übersetzungen unterschiedliche Fassungen eines Vertrages ergeben können.

Lokale Anforderungen

Es sollte hier z.B. geprüft werden, ob der Vertrag einer gewissen Form zu genügen hat oder spezielle Anforderungen an Parteien oder Unterschriften gestellt werden.

 

Wenn Sie Hilfe beim Erstellen von Verträgen benötigen, freuen wir uns Ihnen behilflich zu sein.

Interessiert mich (Email an hauser@m-win.ch)

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