von Elsbeth Martin, e.martin@msmgroup.ch, Tel. +41 (52) 269 21 02

Was ist beim beziehen eines unbezahlten Urlaubs besonders zu beachten.

Viele Arbeitnehmer gönnen sich irgendwann im Arbeitsleben einen unbezahlten Urlaub, sei dies für eine Weiterbildung, eine Auszeit, eine Reise etc.. Dabei gilt es zu beachten, dass  ein unbezahlter Urlaub, der länger als einen Monat dauert viele Auswirkungen auf den Versicherungsschutz nach sich zieht.

Familienzulagen: Wer unbezahlten Urlaub nimmt, erhält die Familienzulagen längstens für den laufenden und die folgenden drei Kalendermonate, sofern der Bruttojahreslohn das Minimum von CHF 7020 noch erreicht.

Lohndeklaration: Der durch den Arbeitgeber deklarierte Bruttojahreslohn vermindert sich durch den unbezahlten Urlaub – so werden weniger Beiträge einbezahlt, was je nach dem zu Beitragslücken bei der AHV, IV oder auch allfälligen Arbeitslosentaggeldern führen kann.

Ferien: Für jeden vollen Monat unbez. Urlaub verkürzt sich der Ferienanspruch um einen Zwölftel

Berufliche Vorsorge: In vielen Fällen bleibt der Arbeitnehmer noch 30 Tage gegen Invalidität und Tod versichert. Der Sparanteil für die Altersvorsorge wird in der Regel eingestellt. Meistens besteht die Möglichkeit auf eigene Kosten eine Versicherung gegen Invalidität und Tod auf begrenzte Dauer weiterzuführen

Unfallversicherung: Der Arbeitnehmer bleibt noch längstens 30 Tage im gleichen Umfang gegen Nichtberufsunfall versichert (Nachdeckung). Er kann den Schutz auf eigene Kosten beim Unfallversicherer des Arbeitgebers um 180 Tage verlänger (Abredeversicherung)

interessiert mich (Email an MSM; wir melden uns)

 

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