No Billag JA! Warum?

Wir äussern uns in diesem Blog nur politisch, wenn es uns oder unsere Kunden direkt geschäftlich betrifft. Dies ist der Fall, weil eine ganze Branche quasi verstaatlicht ist und unternehmerischer Handlungsspielraum für unsere Kunden und uns kaum besteht.

Hier die Gründe, warum ich denke, wir müssen ein JA in die Urne legen:

1. Es geht nicht anders

SRG ist ein von Zwangskunden alimentierter Marktbeherrscher, der sich weitgehend ohne Bremsen und Korrektive laufend ausbreitet. Bei Ablehnung der Initiative wird er sich weder redimensionieren noch bleiben wie er ist, sondern weiter wachsen.

2. Es ist nicht das Ende der SRG

Ich bin sehr sicher, dass Pläne B bestehen und die Politik problemlos Wege finden wird, die SRG redimensioniert zu retten. Initiativen, welche Regierung, Parteien und Parlament nicht genehm sind, werden seit längerem nur noch sehr verwässert oder gar nicht umgesetzt. Das ist höchst bedauerlich, aber Realität.

3. Es ist nötig

Dazu gibt es viele Argumente; hier nur die zwei, die mir am wichtigsten scheinen:

Ein ganzer Markt, und zwar einer, wo Phantasie und Innovation (bekanntlich nicht Kernkompetenzen staatlicher Institutionen) besonders gefragt sind, ist praktisch vollkommen staatlich beherrscht («berlusconisiert»). Startups und KMU haben keine faire Chance; nur einige Grosse legen sich mit der SRG zu noch grösseren Monopolen ins Bett.

Man stelle sich vor, der Staat würde die Lebensmittelversorgung (oder Anwaltsdienstleistungen oder Buchhaltung oder Wohnungsvermietung oder…) zum Service Public erklären (wofür es mindestens so viele Argumente gibt wie bei der SRG), dafür bei allen Geld einziehen und dann Lebensmittel (oder…) gratis abgeben, weil es sonst ja in abgelegenen Randregionen keine zu kaufen gäbe. Migros, Coop, alle nichtsubventionierten Kleinläden und unsere Anwaltskanzlei wären sehr schnell tot, und die Qualität der Leistungen würde ganz sicher nicht steigen.

Und dazu handelt es sich noch um DIE meinungsbildende Branche. Dass es als TV-Gefäss für Abstimmungs-Diskussionen mit grosser Verbreitung nur die Arena gibt, ist schon lange ein Ärgernis. Wie krass die Lage wirklich ist, zeigt sich nun exemplarisch: Wegen dem SRG Monopol ist gar keine neutrale, breit beachtete TV Diskussion möglich!

4. Die Billag «Gebühr» ist eine verfassungswidrige Steuer

Dazu ausführlich die Webseite von Michael Leysinger. Wir haben letzten Monat einen Bundesgerichtsentscheid erstritten gegen eine vergleichbare unrechtmässige Gemeindegebühr. Hier kann das Bundesgericht aber nicht einschreiten wegen Art. 190 BV. Ausserdem kümmern SRG nicht einmal Bundesgerichtsentscheide wie die Weigerung, unrechtmässig bezogene MWSt zurückzuerstatten, zeigt.

5. SRG = 10% Service Public + 90% Kommerz

Definieren wir den relevanten Service Public als «Inhalte, bei denen ein öffentliches Interesse besteht, dass auch die sie bekommen, die ihren Marktpreis nicht zahlen können oder wollen». Schauen wir die Statistik an (https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2017/srg-check/?openincontroller#question-4) und zählen dazu grosszügig den gesamten Bereich «Aktualität und Information», macht das 9.65% aus. Die restlichen über 90% sind rein kommerzielle Inhalte, von denen nun wirklich niemand behaupten kann, sie seien unter irgend einem Aspekt «Service Public»: Filme, Serien und Sport (und zwar nicht Breitensport, sondern grossteils hochkommerzieller Sport wie Fussball und Autorennen).

6. Es wird gelogen und profitiert

Nach diesen rationalen Argumenten zuletzt noch eher emotionale: Es nervt gewaltig, wie immer unverfrorener unsere Politiker, angeführt von der zuständigen Bundesrätin, lügen, dass sich die Balken biegen. Z.B. es gebe keinen «Plan B», Skirennen würden von niemandem mehr übertragen, die Medienvielfalt und damit die Demokratie und der Zusammenhalt der Schweiz seien gefährdet. Wenn 10 SRG Programme entfallen und dafür ein einziges freies privates Marktzugang findet, ist die Medienvielfalt gestiegen, nicht gesunken! Es nervt auch, dass die wenigen privaten Anbieter, die meisten «Promis» und Kulturschaffenden und auffällig viele Vertreter der Partei der Bundesrätin auch am grosszügigen SRG Tropf hängen. Sie scheuen sich nicht, ihre Rolle als Meinungsmacher zum eigenen privaten finanziellen Nutzen und zum Schaden von Freiheit und Meinungsvielfalt zu missbrauchen.

Jürg Martin, martin@m-win.ch

 

MSM Neuhausen SH

Bald werden wohl Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften, die jetzt keine oder nur teilweise Kantonssteuer zahlen, voll steuerpflichtig. Dann werden viele dieser Gesellschaften ins Ausland oder in steuergünstige Kantone abwandern. Die MSM Gruppe hat vorgesorgt und im Kanton Schaffhausen ein eigenes Büro gemietet. Es wird mit eigenem Personal bestückt, so dass es „Substanz“ hat und steuerlich anerkannt wird. Unser Büro ist an bester Lage, die vor einer grossen Entwicklung steht: www.rhytech-quartier.ch

Wir können ab sofort Unternehmen als Untermieter aufnehmen, die von dieser vorteilhaften Lage profitieren wollen.

martin@m-win.ch

Welche Aufgaben hat der interne oder externe Steuerspezialist in einem Unternehmen zu erfüllen?

MSM Content von Hans Rudolf Metzger, metzger@m-win.ch

Die Erfüllung der Tax Compliance kann als nachgeordnete Aufgabe der Buchhaltung verstanden werden. Oft sind die Verhältnisse aber komplexer.

 

Einleitung

Unter Tax Compliance werden die Anforderungen zur korrekten Erfüllung der Steuerpflicht, insbesondere der Mitwirkungspflichten im Steuerverfahren verstanden. Dazu gehört vor allem aber nicht ausschliesslich die Einreichung der Steuererklärung. Die Erledigung der Steuererklärung ist – so mag es in einfachen Fällen sein – nachgeordnete Aufgabe der Buchhaltung. Der Buchhalter reicht den unterzeichneten Jahresabschluss zusammen mit dem Steuererklärungsformular der Steuerverwaltung ein. Bei besonderen Sachverhalten müssen jedoch weitere, nachfolgend beschriebene Anforderungen beachtet und speziell behandelt werden. Sie zu prüfen und allenfalls abzuarbeiten ist Aufgabe des internen oder externen Spezialisten.

Mehrwertsteuer

Bereits nach Ablauf des ersten Quartals eines Steuerjahres ist die Mehrwertsteuer abzurechnen. Die Registrierung als Mehrwertsteuerpflichtiger, die Abrechnungsart und gewählten Optionen sind zu prüfen und zu beachten. Die Buchhaltung muss nachgeführt und die aus dem Buchhaltungssystem generierte Mehrwertsteuerabrechnung muss mit der Buchhaltung abgeglichen werden.

Gewinn- und Kapitalsteuern

Im Vorfeld aller steuerlichen Deklarationspflichten steht die Fristenkontrolle. Gesetzliche Einreichungsfristen sind einzuhalten und allenfalls rechtzeitig eine Fristverlängerung zu verlangen. Die Ratenzahlungen und provisorischen Abrechnungen sind zu überwachen und allenfalls dem effektiven Geschäftsverlauf anzupassen. Im Hinblick auf den Jahresabschluss sind die notwendigen Steuerrückstellungen zu berechnen. Bestehen Darlehen zwischen der Gesellschaft und Aktionären ist darauf zu achten, dass die Zinsen den aktuellen Minimal- bzw. Maximalanforderungen der Steuerbehörden entsprechen und möglichst auch tatsächlich bezahlt werden. Für die korrekte Erstellung der Steuerdeklaration sind bestimmte Entwicklungen fortzuschreiben. Dazu gehören die steuerlichen Abweichungen von der Handelsbilanz wie stille versteuerte Reserven auf Abschreibungen und Rückstellungen, die aus früheren Veranlagungen stammen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Steuerbilanz. Die Erträge aus Beteiligungen sind zur Berechnung des Beteiligungsabzugs gesondert zu ermitteln. Investitionen in Beteiligungen werden vorteilhafterweise auch jährlich fortgeschrieben, selbst wenn sie für die konkrete Veranlagung nicht benötigt werden. Seit der Verkauf einer Beteiligung auch zum Beteiligungsabzug berechtigt, ist dies zur Ermittlung der Gestehungskosten notwendig. Alle Entschädigungen an Aktionäre wie Saläre, Spesen, Verwaltungsratsentschädigungen und andere Leistungen sind zu erheben und speziell zu deklarieren. Dazu gehören auch Darlehen und deren Verzinsung zwischen der Gesellschaft und den Aktionären.

Weitere Ausführungen zum Kapitaleinlageprinzip, den Stempelabgaben, den Kantonalen Grundstückgewinnsteuern und der Doppelbesteuerung etc. folgen.

interessiert mich (Email an MSM; wir melden uns)

 

 

Налогообложение малых и средних предприятий в Швейцарии

Подготовила Кристина Гришина, grishina@m-win.ch, Tel. 052 269 21 16

Первое, что стоит упомянуть, говоря о налогах в Швейцарии, так это то, что налог как для физических, так и для юридеских лиц является ощутимо низким по сравнению с другими странами Европейского Союза. Однако это не облегчает процедуру налогообложения. В Швейцарии существует трехуровневая система налогов: федеральный, кантональный и общинный налоги. Федеральный налог на прибыль кооперативов и сообществ взымается на уровне 8,5%  от суммы дохода после удержания налога. В то время как налоговая ставка в 4,25%  взымается с фондов, ассоциаций, трастов и других структур.

Федеральный налог действует для каждой фирмы одним образом, когда как каждый кантон имеет право установить свой процент налогообложения. Местные налоги также устанавливаются каждой общиной. Одним из преимуществ такой системы является то, что каждый кантон и муниципалитет может предоставить выгодный пакет налоговых услуг для резидентов (юридических и физических лиц).

Что же касается юридических лиц, так налогообложение полностью зависит от формы компании. Физические лица, занимающиеся предпринимательской деятельностью, обязуются выплачивать налог на прибыль от их деятельности. В отношении юридических лиц- обществ с ограниченной ответственностью- каждый участник обязуется выплачивать налог на прибыль, соотвественно, налоговая декларация составляется самим предприятием, к которой должны быть приложены годовой и балансовый отчёты, а также отчёт об уставном капитале на конец года. Общества с ограниченной отвественностью и акционерные общества являются самостоятельными объектами, которые обязуются выплачивать налог (12%-35%), в то время как частный предприниматель берет на себя отвественность выплачивать налоги за свою фирму как единственный владелец. Фирмами также выплачиваются дивиденды, облагаемые налогом. В том числе налог накладывается на заработные платы в качестве налога на прибыль, и на акции в качестве налога на имущество. Частные предприниматели обязаны выплачивать налог на доход в качестве налога на прибыль, а также на единоличный капитал в качестве налога на имущество. Одним из важных различий этих двух форм предпринимательской деятельности является то, что частный предприниматель должен оплачивать налог согласно адресу фирмы, однако компании обязаны оплачивать налог по месту жительства. Таким образом, зависимость от выбора формы бизнеса и налогообложения является сложным процессом, который включается в себя еще множество деталей.

Кроме того, налоговая система для предприятий зависит также от наличия деятельности компании за рубежом или же от наличия зарубежной недвижимости. Однако прибыль от недвижимости за рубежом и от зарубежных филиалов налогом не облагается, но её наличие необходимо учесть при рассчитывание налоговой ставки.

Преимущество Швейцарии является то, что налог на капитал на федеральном уровне отсутствует, но только для фирм. Частные предприниматели такой привилегией не обладают. Существует ряд корпоративных структур, которые попадают под льготное налогообложение. Такими являются холдинговые компании, административные структуры и компании смешанного типа. Они отличаются наличием офиса и персонала в Швейцарии, предоставлением услуг либо в Швейцарии, либо за рубежом и так далее.

Подводя итог, налогообложение малых и средних предприятий в Швейцарии является одним из самых комплексных вопросов, в котором каждая деталь является важной, а также где требуется совет экспертов. Команда наших экспертов MSM Group поможет Вам найти решение. Данная статья представляет краткий обзор ведения налогового учета для малых и средних предприятий, однако, налогообложение каждого предприятия требует индивидуального подхода.

Мне интересно (Написать MSM, мы с Вами свяжемся)

Die Verfügung in der Praxis: Von Martin Rechtsanwälte verfasster Leitfaden für Behörden, Adressaten und Anwälte erscheint im Schulthess Verlag

Die Verfügung ist heute das zentrale Ausdrucksmittel im immer umfangreicher werdenden Verkehr zwischen Verwaltung und Verwalteten. Für beide Seiten ist es daher wichtig, einen verständlichen und schnellen Überblick über das Wesentliche in der Regel-Flut zur Hand zu haben: Die Verfügenden wollen möglichst wenig Probleme haben oder schaffen, und die Empfänger wollen wissen, ob und mit welchen Argumenten sie sich wehren können. Das Buch ist ganz auf die Bedürfnisse der Praktiker ausgerichtet, seien sie Beamte, Verfügungsadressaten oder Anwälte.

Anlässlich der Veröffentlichung lädt Martin Rechtsanwälte Verfügende, Betroffene und Interessierte zu einer Vernissage in die Räumlichkeiten der Kanzlei ein und freut sich auf eine rege Teilnahme. Weitere Informationen folgen noch zu gegebener Zeit.

Bestellung beim Verlag: https://www.schulthess.com/buchshop/detail/ISBN-9783725571826/Martin-Juerg-Seltmann-Jan-Loher-Silvan/Die-Verfuegung-in-der-Praxis

Панамский скандал. Как его воспринимать?

 

  1. Тема „офшоров“ является достаточно сложной, и нужно пересмотреть множество деталей и нюансов, прежде чем давать какую-либо оценку недавно произошедшему событию. Зачастую пресса передает новости, которые лежат на поверхности не вдаваясь в детали. Офшоры, наряду со многими другими структурами, имеют свои достоинства и недостатки, хотя обстоятельства создают вокруг них неблагоприятную атмосферу
  2. Безусловно, существует и тёмная сторона вопроса. Некоторые денежные средства криминального происхождения могут быть скрыты под структурой офшора, владельцы которых имеют возможность избежать выплату налогов, налагаемых на эти средства. Однако, это считается преступлением, на которое должно быть наложено соответствующее наказание.
  3. Тем не менее, большинство офшоров имеют хорошую репутацию, что означает: преследование административных целей, объединение денежных средств или сохранение нейтральной налоговой политики при международных транзакциях, сохраняя при этом прозрачность операций и налоговую структуру. К сожалению, в виду „Панамского скандала“, так называемые, чистые структуры, принадлежащие знаменитостям и политикам, вместе с криминальными структурами попали под удар прессы, что стоило им репутации.
  4. С другой стороны многие офшоры попадают также в „серую зону“, что является одним из деликатных вопросов. Существует ряд примеров таких структур:

 

  • Денежные средства скрыты от криминальной коррупционной структуры страны. В наше время существует множество стран, в которых денежные средства от сбора налогов уходят в личное пользование определенных лиц, а не государства. Таким образом, возникает вопрос, стоит ли лучше в таком случае создать офшор, чтобы затем реинвестировать вложенные денежные средства в развитие страны происхождения?
  • Спасение денежных средств в виду политических и финансовых рисков в стране их происхождения. Во многих странах существует тенденция возникновения беспорядков разного рода, что может привести к лишению денежных средств политических, религиозных и других деятелей. Соотвественно, средства не могут быть зарегистрированы и не омгут облагаться налогом, поскольку это может привести к нарушению защиты средств.
  • Офшоры, которые были созданы согласно законам, но впоследствии были уличены в незаконности. Согласно некоторым юрисдикциям, гражданские лица или суд могут применять незаконные действия в ходе процесса. Однако в Швейцарии, такое поведение может привести к разрушению конституционной системы, а также существует мнение, что средства не должны быть сокрыты от так называемых, легальных проблем.

Один из самых деликатных вопросов касается способов передачи информации о такого рода скандалах, которые могут также считаться противоречивыми. Одним из может является кража информации. В то время как Швейцария ещё в 1977 года создала специальные правила касательно отмывания денежных средств, которые включают в себя установление личности владельца, а также активная поддержка противостояния укрывания средств, США до сих пор не регистрирует управляющих офшорами. Это подтверждает факт того, что незначительное количество владельцев офшоров упоминается в бумагах о Панамских офшорах. В отличие от Панамы, Штаты могут даже не иметь представление, чьи средства они хранят. Одним из последствий раскрытия информации может быть перемещение денежных средств в те страны, где защита от отмывания таковых будет намного ниже. Соотвественно, владельцы активов, которые хотят защитить свои средства легальным путём, должны быть более избирательны в поиске и выборе способа хранения. Не стоит выбирать самый дешёвый метод сохранения средств, иначе можно оказаться на темной стороне бизнеса.

 

Подготовил доктор Юрг Мартин martin@msmgroup.ch