Swiss Cooper GmbH: MSM füllt die Lücke zwischen Startup und Börse

Neue Unternehmen, die rasch wachsen und ihre Anteile an eine Börse bringen wollen, werden in der Schweiz mit Vorteil als Aktiengesellschaft gegründet. Zu Beginn haben sie einen oder wenige Aktionäre; neue kommen nach und nach dazu. Alles ist einfach und übersichtlich.

Wenn die Zahl der Aktionäre aber zweistellig wird und es vielleicht verschiedene Kategorien bezüglich Motivation, Erwartungen oder Rechte der Aktionäre gibt, wird die Sache komplizierter. Neue Fragen stellen sich auch, wenn einzelne Aktionäre ihre Beteiligung verkaufen wollen. Das Bedürfnis nach Information und Handelbarkeit der Aktien beginnt: Eine erste Stufe auf dem Weg zum Börsengang. Diese Stufe und die weiteren sollten gut vorbereitet und jederzeit sauber dokumentiert sein. Das überfordert die Jungunternehmen und oft auch ihre nicht spezialisierten bisherigen Berater.

Die MSM Gruppe ist seit langem in diesem Bereich tätig und hat nun für Dienstleistungen in dieser anspruchsvolle Phase eine eigene Tochtergesellschaft gegründet: Die Swiss Cooper GmbH. Sehr schlank gestartet, konnte sie schon im ersten vollen Geschäftsjahr die Gewinnschwelle überschreiten. Sie bietet folgende Leistungen:

  • Schaffung von Bucheffekten: Die Aktien werden „dematerialisiert“, bekommen eine Wertpapier-Kennnummer und können in Bankdepots eingebucht werden.
  • Kursmeldungen: Basierend erstmals auf einer betriebswirtschaftlichen Unternehmensbewertung und danach auf echt erfolgten Geschäften veröffentlicht Swiss Cooper den Wert der Aktien auf gegenwärtig ca. 30 Internet-Plattformen von Börsen, Banken und ähnlichen Instituten.
  • OTC Kotierung: Es gibt eine Vielzahl von börsenähnlichen und vorbörslichen Einrichtungen, die sich für gereifte Startups und andere KMU eignen. Swiss Cooper hilft, die geeignete(n) zu finden, sich dort zu listen und danach den damit verbundenen Pflichten dauernd nachzukommen.
  • Die Themen Blockhain, Token, ICO, ITO etc. verfolgen wir interessiert, werden aber erst aktiv, wenn sich die Rechtslage, bedeutende Akteure, best Practices etc. herausgebildet haben.

Natürlich geht jeder Dienstleistung eine Analyse der Situation voraus, damit sie in ein wohl strukturiertes Umfeld eingebettet werden kann. Wo nötig erbringen verbundene Unternehmen aus der MSM Gruppe die erforderliche Unterstützung.

Swiss Cooper ermöglicht ihren Kunden, ihre Aktionäre besser zu informieren und ihnen grössere Flexibilität zu bieten. Mit den Bucheffekten kann auch die Einstellung von Banken und anderen Vermögensverwaltern zu solchen Direktinvestments verbessert werden, weil sich das von ihnen verwaltete Depotvermögen nicht mehr mindert durch die Investition. Letztlich erleichtert sich dank all dem das Finden von Investoren durch die Dienstleistungen der Swiss Cooper GmbH.

von Jürg Martin, martin@m-win.ch

STAF

von leicht@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Die Stimmberechtigten haben am 19. Mai dem Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) mit 66,4 % Ja-Stimmen gegen 33,6 % Nein-Stimmen zugestimmt. In Wegfall kommen die Steuerprivilegien für Unternehmen mit Steuerstatus und künftig werden alle Firmen gleich besteuert, was für die Unternehmen mit Steuerstatus eine Erhöhung und für die bisher ordentlich besteuerten Unternehmungen eine Steuerentlastung mit sich bringt.

Allgemein bedauert wird, dass an dieser bedeutsamen Abstimmung nur 42,7 % der Stimmberechtigten teilnahmen und insbesondere jüngere Wähler, die später die Lasten der AHV zu schultern haben, der Abstimmung fernblieben.

Im Kanton Zürich bedarf es noch der Umsetzung. Als Termin für die Abstimmung ist der 1. September 2019 im Gespräch, damit das Gesetz zum 1 Januar 2020 in Kraft treten kann. Angenommen wurde die Vorlage schon in Genf, Solothurn und Bern haben sie auf kantonaler Ebene abgelehnt.

Hier seien nur ein paar STAF-Kernpunkte genannt:

Der Kanton Zürich erhält durch das neue Gesetz neben den Baukastenbestandteilen «Patentbox» und dem «Forschungs & Entwicklungs (F&E) – Abzug», auch noch den optionalen kantonalen Abzug für Eigenfinanzierung (auch «lex Zürich» genannt). Damit können im Kanton Zürich eigenkapitalfinanzierte Unternehmungen unter gewissen Voraussetzungen nahezu die gleichen Kosten, wie bei einer Fremdfinanzierung, steuerlich in Abzug bringen.

Ziel ist es nach Aussagen aus der Finanzdirektion des Kantonalen Steueramtes Zürich, höchst mobile, wertschöpfungsintensive, innovative Unternehmungen am Standort Zürich zu halten. Dies, weil das neue Unternehmenssteuerrecht eine Angleichung der Steuersätze in den Kantonen mit sich bringt und hierdurch der kantonale Wettbewerb verschärft wird. Daher erfolgt im Kanton Zürich auch eine Satzreduktion bei der Einfachen Steuern von 8% auf 7% ab 2021 und ab 2023 ist eine weitere Reduktion auf 6% geplant, was aber einer neuen Volksabstimmung unterliegen wird. Der effektive Steuersatz wird bei maximaler Entlastung ab 2023 in der Stadt Zürich auf 10,94% sinken. Bei der ordentlichen Besteuerung sinkt der effektive Steuersatz von 21,25% ab 2023 auf 18,19%. Bei der für den 1. September geplanten kantonalen Abstimmung wird aufgrund der moderaten Senkung  des Gewinnsteuersatzes politischer Konsens erwartet.

Schon jetzt empfiehlt es sich für Unternehmungen, die Umsätze mit Produkten mit Patentschutz (CH, EU, gleichgestellte ausl. Patentrechte) oder Produkten mit Patenten für einzelne Bestandteile (der berühmte patentierte Scheibenwischer am Kraftfahrzeug) machen, die Umsätze und F&E-Kosten zu dokumentieren. Auch für Produkte mit einzelnen patentgeschützten Bestandteilen gilt die «Patentbox»-Entlastung. Ferner bieten sich neue Gestaltungsmöglichkeiten und Unternehmungen sollten sich Gedanken über die Verwendung oder den Einbau neuer Patente in bereits vorhandene Produkte machen. Für Unternehmungen, die in der Schweiz forschen und entwickeln, insbesondere Software-Entwickler, die nicht in den Genuss der «Patentbox» kommen und in der Schweiz F&E-Kosten aufwenden, empfiehlt es sich gleichfalls mit nachhaltigen Aufzeichnungen zu beginnen und schon jetzt wegen der Komplexität der Materie fachlichen Rat einzuholen. Bei der «Patentbox» beträgt die jährliche Entlastung 90% während der 20-jährigen Laufzeit von Patenten, beim F & E – Abzug immerhin 50%. Zusammen mit dem Abzug für Eigenfinanzierung können Steuern in erheblichem Umfang «gespart» werden. Insgesamt ist die Entlastung auf 70 % des erzielten Jahresgewinnes begrenzt.

Am Rande sei erwähnt, dass Gesellschaften mit kantonalem Steuerstatus für eine Übergangszeit steuerneutral stille Reserven aufdecken können. Der optimale Übergang zur ordentlichen Besteuerung hängt bei den Statusgesellschaften von zahlreichen spezifischen Umständen und dem jeweiligen kantonalen Recht ab.

Die Mehrbelastung von Unternehmungen und Arbeitnehmern bei der AHV um jeweils 0,15 % ist dagegen marginal und führt zu jährlichen Mehreinnahmen der AHV von 2 Mrd. Franken.

Interessiert?  (Email an sekretariat@m-win.ch; wir melden uns )

Gruppenbetrachtung im Kapitalmarktrecht

In Ziff. 4.3. des Entscheids 2C_571_2018_vom 30. April 2019 stellt das Bundesgericht erfreulicherweise erneut klar, was in diesem Blog moniert worden war (https://msmgroup.ch/kiss-gilt-auch-beim-geldsammeln/):

„Die Erfüllung des Tatbestands einer bewilligungspflichtigen Emissionshaustätigkeit kann, wie die Beschwerdeführerin zutreffend geltend macht, nicht mit einer Gruppenbetrachtung begründet werden, wie sie die Vorinstanz aufgrund der personellen und finanziellen Verflechtungen zwischen der Beschwerdeführerin und der Gesellschaft angenommen hat (oben, E. 2.1), würde doch eine Abstraktion von der juristischen Selbstständigkeit der Gesellschaft auf eine (mangels von Drittpersonen ausgegebenen Effekten [Art. 3 Abs. 2 BEHV]) nicht bewilligungspflichtige Selbstemission schliessen lassen (HUBER/HSU, a.a.O., N. 41 zu Art. 2 lit. d BEHG; WALLER, a.a.O., S. 63; zur Selbstemission vgl. ausführlich EMCH/RENZ/ARPAGAUS/BEUTTER/BOPP/GASSER/KRAMER/ STADLER/WERLEN, a.a.O., S. 676 f.; KRAMER/ZOBL, a.a.O., S. 401 f.).“

Im betroffenen Fall lag dann doch eine unerlaubte Emissionstätigkeit durch Festübernahme vor, aber nicht wegen der Gruppenbildung.

Jürg Martin, martin@m-win.ch

Knowhow und Investitionsgelegenheit: Mining im Internet

Mining

von Zoran Kikleski, www.zoma-mining.com

Mining ist ein Prozess, bei dem Rechenenleistung zur Transaktionsverarbeitung, Absicherung und Synchronisierung aller Nutzer im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Das Mining ist eine Art dezentrales Rechenzentrum mit Minern aus allen möglichen Ländern. Keine Einzelperson hat Kontrolle über das Netzwerk. Dieser Prozess wird „Mining“ genannt. Beim Mining gibt es eine Belohnung für nützliche Dienste vom jeweiligen „Mining-Pool“, dem Netzwerk mehrerer Mining-Server. Die Auszahlung der jeweiligen Anteile richtet sich nach der zur Verfügung gestellten Rechenkapazität.

Menschen transferieren rund um die Uhr verschiedenste Daten, wie z.B. Transaktionen, über das Netzwerk. Das Netzwerk macht das, indem es alle Transaktionen eines bestimmten Zeitraums sammelt und in einer Liste zusammenfügt – der sogenannte Block. Der Job eines Mining-Servers ist es, diese Transaktionen zu bestätigen und in einem „Kontenbuch“ einzutragen. Dafür wird dieser entlohnt (die Transaktionsgebühr).

Das „Kontenbuch“ ist eine lange Liste von allen Blocks, die auch Blockchain genannt wird.

Die Blockchain wird beim Mining benutzt, um alle Transaktionen zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen zu können. Wann auch immer ein neuer Block erzeugt wird, wird dieser zur Blockchain hinzugefügt, was in einer endlos langen Liste von allen Transaktionen resultiert. Die Blockchain ist für Jedermann ersichtlich, somit kann jeder Nutzer gerade sehen, welche Transaktion durchgeführt wird. Man weiß jedoch nicht wer diese Transaktion durchführt. Somit ist dies transparent und (pseudo-) anonym zugleich.

Wenn ein Block von Transaktionen generiert wurde, lassen sie die Mining-Server einen Prozess durchlaufen. Sie entnehmen die Informationen und wenden eine mathematische Formel an, die die Transaktion umwandelt. Danach ist die Transaktion etwas viel Kürzeres, eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen, auch Hash genannt. Dieser Hash wird (im Block) am Ende der Blockchain aufbewahrt.

Da jeder Hash eines Blocks den Hash des vorherigen Blocks benutzt, entsteht eine Art Wachs-Siegel. Er bestätigt, dass der jetzige Block und der davor gültig ist, denn wenn er manipuliert wird, würde es jeder bemerken.

War es anfangs noch möglich mit dem eigenen Rechner und einer guten Grafikkarte zu minen, ist dies heute nur noch mit richtigen Mining-Servern möglich. Diese haben spezielle Chips verbaut, welche nur für das Minen geeignet sind.

Die Mining-Server werden an sogenannte Mining-Pools gekoppelt. Hier wird die benötigte Rechenkapazität aller Nutzer gebündelt und man arbeitet in einer Gemeinschaft. Somit findet man viel schneller neue Blocks und die Entlohnung wird entsprechend der geleisteten Rechenkapazität auf die einzelnen Nutzer aufgeteilt.

Die „Blockchain“ – eine Zukunftstechnologie

Die Blockchain ist eine dezentrale Datenstruktur und die Grundlage vieler digitaler Währungen. Um diese Dezentralität stärker zu betonen spricht man, gerade im Finanzsektor, oft auch von der “Distributed Ledger Technology”. Diese Technologie wird durch ihre Dezentralität, Unveränderlichkeit und Transparenz ausgezeichnet.

Hier einige Vorteile der Blockchain-Technologie:

  • Schutz großer Datenmengen mittels Verschlüsselung und Zugriffsverwaltung;
  • Möglichkeit, große Datenmengen unternehmensübergreifend zu sammeln und analysieren;
  • einfachere Verifzierung von Datenbezugspunkten;
  • automatisches Aufspüren von Schwachstellen in der Lieferkette, im Zahlungsverkehr und anderen Geschäftsprozessen;
  • Reduktion oder Vermeidung von unnötigen Kosten für die IT-Infrastrukur;
  • Reduktion der Kosten für interne und externe Finanztransaktionen, Finanzreporting und Verwaltung;
  • Schaffung eines Mechanismus zur Verbesserung des Vorstandsreportings und des regulatorischen Reportings;
  • Beschleunigung des Jahresabschlusses.

Informationen zu den Mining-Servern

 Erworben werden Server der neuesten und leistungsstärkeren Generation mit der aktuellsten Hardware. Die Leistung dieser Geräte ist aktuell unübertroffen bei einem verhältnismäßig geringen Stromverbrauch. Die Server wurden speziell für diesen Einsatzzweck entwickelt und optimiert. Die Verarbeitung der „Blocks“ erfolgt über GPUs (Grafikkarten-Chips). In jedem der Geräte wurden acht speziell fürs „Mining“ entwickelte Grafikkarten verbaut, welche aber in keinster Weise mit Handelsüblichen Grafikkarten verglichen werden können. Auch die Bauart wurde kompakter und platzsparender (siehe Bilder der alten und neuen Generation). Die Server sind für den Hochleistungs-Dauerbetrieb ausgelegt, verfügen über ein ausgeklügeltes Lüftungssystem und sind sehr wartungsarm.

Beteiligung

Unser im Aufbau begriffenes Unternehmen ist interessiert an der Zusammenarbeit mit Investoren. Die Bedingungen und Details können gern individuell ausgehandelt werden.

 

Hallo Generation 20-30: Bringt uns frischen Wind !

Wir (www.msmgroup.ch/investorenvereinigung) wollen uns grundlegend modernisieren, u.a. ist eine umfassende on- und offline Kampagne geplant mit www.esemedia.ch. Die Veränderung soll aber primär von innen kommen: Wir suchen junge Leute, die sich für die Finanzierung von Jungunternehmen engagieren wollen. Sie sollen unseren Vorstand ergänzen oder ersetzen, die Kampagne leiten und den Verein in weitere erfolgreiche Jahre führen. Die MSM Investorenvereinigung hat seit 2001 über 70 Anlässe durchgeführt, an denen sich je ca. drei kapitalbedürftige KMU (meist Startups) vorstellten, darunter einige sehr erfolgreiche wie Svox, getabstract, Skyline Parking und Doppelleu.

Interessiert? Gern erkläre ich Dir alles persönlich!

Jürg Martin;  martin@m-win.ch