Steuererklärung: Internet ersetzt Briefpost nicht

von metzger@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Die Steuererklärung kann man schriftlich auf dem zugeschickten Formular ausfüllen – oder auf dem Computer. Einige Kantone stellen dafür eine Software zur Verfügung, einige sogar eine Cloud, in der man persönliche Daten übermittelt.

Ob schriftlich oder elektronisch: In beiden Fällen muss man zuerst die nötigen Belege zusammensuchen. Dokumente wie Lohnausweis, Bestätigungen für Einzahlungen in die 3. Säule oder Einkaufsbeiträge in die 2. Säule sind der Steuererklärung beizulegen. Wer sie online einreicht, muss die Papiere einscannen.

Das elektronische Ausfüllen erleichtert die Arbeit, indem das Programm Daten aus dem Vorjahr übernimmt. Dazu gehören Bankkonten, Wertschriften oder Steuerwerte der Liegenschaften. Und man muss weniger rechnen. Das Programm kann Zahlungen addieren oder subtrahieren.

Doch jede Automatisierung birgt neue Fehlerquellen: Die Wertschriften aus dem Vorjahr sind vielleicht ganz oder teilweise verkauft, der Steuerwert von vermieteten Liegenschaften hat sich verändert. Und vom Programm vorgegebene automatische Pauschalabzüge lassen vergessen, dass die effektiven und belegbaren Kosten zum Beispiel für den Unterhalt von Liegenschaften, Krankheitskosten oder Weiterbildung womöglich höher sind, als die vom Computer eingesetzten Pauschalen.

Übrigens ganz ohne Papier geht es auch beim elektronischen Einreichen nicht. Im Kanton Zürich zum Beispiel: Sobald die Daten ans Steueramt übermittelt sind, erhält der Steuerpflichtige elektronisch eine Empfangsquittung. Diese muss er unterschreiben und zurückschicken. Nicht per E-Mail – sondern aus Sicherheitsgründen per Post.

Und zu guter Letzt: Eine umfassende Steuerberatung inklusive Ausfüllen der Steuerformulare durch eine Fachperson – zum Beispiel bei der MSM Group AG – kann in bestimmten Fällen verhindern, dass man zu viel Steuern bezahlen muss.

Interessiert? (Email an sekretariat@m-win.ch; wir melden uns )

Knowhow und Investitionsgelegenheit: Mining im Internet

Mining

von Zoran Kikleski, www.zoma-mining.com

Mining ist ein Prozess, bei dem Rechenenleistung zur Transaktionsverarbeitung, Absicherung und Synchronisierung aller Nutzer im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Das Mining ist eine Art dezentrales Rechenzentrum mit Minern aus allen möglichen Ländern. Keine Einzelperson hat Kontrolle über das Netzwerk. Dieser Prozess wird „Mining“ genannt. Beim Mining gibt es eine Belohnung für nützliche Dienste vom jeweiligen „Mining-Pool“, dem Netzwerk mehrerer Mining-Server. Die Auszahlung der jeweiligen Anteile richtet sich nach der zur Verfügung gestellten Rechenkapazität.

Menschen transferieren rund um die Uhr verschiedenste Daten, wie z.B. Transaktionen, über das Netzwerk. Das Netzwerk macht das, indem es alle Transaktionen eines bestimmten Zeitraums sammelt und in einer Liste zusammenfügt – der sogenannte Block. Der Job eines Mining-Servers ist es, diese Transaktionen zu bestätigen und in einem „Kontenbuch“ einzutragen. Dafür wird dieser entlohnt (die Transaktionsgebühr).

Das „Kontenbuch“ ist eine lange Liste von allen Blocks, die auch Blockchain genannt wird.

Die Blockchain wird beim Mining benutzt, um alle Transaktionen zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen zu können. Wann auch immer ein neuer Block erzeugt wird, wird dieser zur Blockchain hinzugefügt, was in einer endlos langen Liste von allen Transaktionen resultiert. Die Blockchain ist für Jedermann ersichtlich, somit kann jeder Nutzer gerade sehen, welche Transaktion durchgeführt wird. Man weiß jedoch nicht wer diese Transaktion durchführt. Somit ist dies transparent und (pseudo-) anonym zugleich.

Wenn ein Block von Transaktionen generiert wurde, lassen sie die Mining-Server einen Prozess durchlaufen. Sie entnehmen die Informationen und wenden eine mathematische Formel an, die die Transaktion umwandelt. Danach ist die Transaktion etwas viel Kürzeres, eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen, auch Hash genannt. Dieser Hash wird (im Block) am Ende der Blockchain aufbewahrt.

Da jeder Hash eines Blocks den Hash des vorherigen Blocks benutzt, entsteht eine Art Wachs-Siegel. Er bestätigt, dass der jetzige Block und der davor gültig ist, denn wenn er manipuliert wird, würde es jeder bemerken.

War es anfangs noch möglich mit dem eigenen Rechner und einer guten Grafikkarte zu minen, ist dies heute nur noch mit richtigen Mining-Servern möglich. Diese haben spezielle Chips verbaut, welche nur für das Minen geeignet sind.

Die Mining-Server werden an sogenannte Mining-Pools gekoppelt. Hier wird die benötigte Rechenkapazität aller Nutzer gebündelt und man arbeitet in einer Gemeinschaft. Somit findet man viel schneller neue Blocks und die Entlohnung wird entsprechend der geleisteten Rechenkapazität auf die einzelnen Nutzer aufgeteilt.

Die „Blockchain“ – eine Zukunftstechnologie

Die Blockchain ist eine dezentrale Datenstruktur und die Grundlage vieler digitaler Währungen. Um diese Dezentralität stärker zu betonen spricht man, gerade im Finanzsektor, oft auch von der “Distributed Ledger Technology”. Diese Technologie wird durch ihre Dezentralität, Unveränderlichkeit und Transparenz ausgezeichnet.

Hier einige Vorteile der Blockchain-Technologie:

  • Schutz großer Datenmengen mittels Verschlüsselung und Zugriffsverwaltung;
  • Möglichkeit, große Datenmengen unternehmensübergreifend zu sammeln und analysieren;
  • einfachere Verifzierung von Datenbezugspunkten;
  • automatisches Aufspüren von Schwachstellen in der Lieferkette, im Zahlungsverkehr und anderen Geschäftsprozessen;
  • Reduktion oder Vermeidung von unnötigen Kosten für die IT-Infrastrukur;
  • Reduktion der Kosten für interne und externe Finanztransaktionen, Finanzreporting und Verwaltung;
  • Schaffung eines Mechanismus zur Verbesserung des Vorstandsreportings und des regulatorischen Reportings;
  • Beschleunigung des Jahresabschlusses.

Informationen zu den Mining-Servern

 Erworben werden Server der neuesten und leistungsstärkeren Generation mit der aktuellsten Hardware. Die Leistung dieser Geräte ist aktuell unübertroffen bei einem verhältnismäßig geringen Stromverbrauch. Die Server wurden speziell für diesen Einsatzzweck entwickelt und optimiert. Die Verarbeitung der „Blocks“ erfolgt über GPUs (Grafikkarten-Chips). In jedem der Geräte wurden acht speziell fürs „Mining“ entwickelte Grafikkarten verbaut, welche aber in keinster Weise mit Handelsüblichen Grafikkarten verglichen werden können. Auch die Bauart wurde kompakter und platzsparender (siehe Bilder der alten und neuen Generation). Die Server sind für den Hochleistungs-Dauerbetrieb ausgelegt, verfügen über ein ausgeklügeltes Lüftungssystem und sind sehr wartungsarm.

Beteiligung

Unser im Aufbau begriffenes Unternehmen ist interessiert an der Zusammenarbeit mit Investoren. Die Bedingungen und Details können gern individuell ausgehandelt werden.

 

Zugriff auf Mailaccounts von Arbeitnehmern

von hauser@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Ihr ehemaliger Arbeitnehmer hat in seinem Mailaccount wichtige Nachrichten, die Sie benötigen? Oder haben Sie den Verdacht, dass Ihr Arbeitnehmer während der Arbeitszeit lieber Urlaubsfotos auf Sozialen Medien anschaut oder gar kriminelle Aktivitäten begeht?
Was darf man tun, wenn man einen solchen Bedarf oder Verdacht hat? Darf man Daten sicherstellen? Darf man auf die E-Mails des Mitarbeiters zugreifen, wie ist vorzugehen? Wer sichtet die Daten? Diese und weitere Fragen gilt es zu beantworten, wenn man als Arbeitgeber Schadenersatzansprüche oder gar eine Strafanzeige durch den Arbeitnehmer vermeiden will.
Wir sind diesen Fragen nachgegangen und haben eine ausführliche Darstellung dazu erarbeitet, die man bei uns auf Anfrage beziehen kann.
Informationen zum Thema finden Sie zudem auf der Internetseite des Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) und insb. dessen Leitfaden zur Arbeitnehmerüberwachung.
Wenn Sie Informationen oder Hilfe bei der Umsetzung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Interessiert mich (Email an sekretariat@m-win.ch; wir melden uns )

Facebook Marketing für KMU

“B2B funktioniert auf Social Media nicht.“, „Unsere Kunden sind nicht auf Social Media aktiv, nur in ihrer Freizeit.“, „Da interessieren Sie sich aber eher für Lifestyle-Produkte und nicht für unsere Produkte.” Diese Sätze hören wir öfters. Vergessen Sie jedoch nicht, dass in Unternehmen Menschen arbeiten und Facebook die Interessen der Nutzer kennt. Viele Mitarbeiter sind nicht nur privat, sondern auch während der Arbeitszeit auf Social Media unterwegs.

58 % der Schweizer Bevölkerung nutzen Social Media. Die Hälfte der Nutzer ist täglich aktiv. Im Alter von 14 – 34 sind 90 % in sozialen Medien angemeldet. Von 36 bis 54 Jahren sind es immerhin noch 65 % und ab 66 Jahren sind es 20%.
Auch in Bezug auf das wichtige Google Ranking, profitiert ein Unternehmen, wenn es in den Sozialen Medien aktiv ist und noch viel wichtiger, es findet eine Interaktion mit potenziellen Kunden statt sowie die Anzahl und die Verweildauer der Besucher auf der Website erhöht sich.

Darum gehört Social Media in den Marketingmix eines KMU! Interessant ist, dass die allermeisten Unternehmen keine klare Strategie auf Facebook haben, kennen nicht alle Marketing Optionen bzw. wissen nicht, wie sie die vorhandenen Möglichkeiten richtig einsetzen müssen.

Hier die wichtigsten Vorteile der Facebook Werbung:

  • Sehr detaillierte Auswahl der Zielgruppen nach Region, Interessen usw.
  • Einfach Bedürfnisse in Ihrer Zielgruppe wecken
  • Wesentlich günstiger als klassische Werbung
  • Direkter Austausch mit dem Kunden möglich
  • Hohe Zielgruppen-Reichweite
  • Sofortige Reaktion auf Kundenmeinung möglich
  • Umfassend auswertbare Nutzerdaten

Organisches Facebook Marketing

Es werden zwei Arten von Marketing/ Werbung unterschieden: organisches und bezahltes Facebook Marketing. Die meisten Unternehmen sind im Bereich des organischen Facebook Marketings unterwegs. Das sind alle Massnahmen, die kostenlos umgesetzt werden können.

Vielfach wird versucht durch Postings auf dem privaten Facebook Profil oder der Facebook Unternehmensseite Reichweite zu gewinnen und Fans zu generieren. Das Problem hierbei ist allerdings, dass Facebook die organische Reichweite von Unternehmen seit Anfang 2018 drastisch eingeschränkt hat. Deshalb ist das organische Facebook Marketing mittlerweile nahezu wirkungslos.

Facebook Ads

Für KMU sind Facebook Ads (= bezahlte Anzeigen) oder beworbene Beiträge spannend. Facebook verfügt über sehr viele Informationen zu jedem einzelnen Facebook Nutzer. Diese Informationen können wir als Werbetreibende zur zielgerichteten Kundenansprache nutzen und somit (auch kleine) Werbebudgets effektiv einsetzen. Die Voraussetzung dazu ist eine Facebook Unternehmensseite und ein Facebook Business Account.

Facebook Business nutzen mit MHL Markenberatung

Die Voraussetzung ist die Facebook Unternehmensseite und die Einrichtung des Business Accounts. Vielen Unternehmern fehlt die Zeit, um eine eigene Facebook Seite bzw. einen Facebook Business Account einzurichten und vor allem zu unterhalten, meist fehlt auch das nötige Know-how.

Wir unterstützen im Bereich Facebook Marketing und bieten KMU unterschiedliche Serviceleistungen an und prüfen zusammen mit Martin Rechtsanwälte auch die rechtliche Sicherheit:

– Erstellen und Einrichten des Unternehmensprofils und Business Account oder der Optimierung

– Erstellen und Durchführung von Facebook Ads Kampagnen bis hin zu Beratung und Coaching

– Führen des Facebook Accounts für Unternehmen mit Erstellung der Posts, Beiträgen und Ads

Kontaktieren Sie mich:
Hubert Müller
info@mhl-markenberatung.ch

M 079 334 77 16

 

Digital Lawyer

von Albert Leicht, Tel. +41 (52) 269 21 00

<span;“>Die Digitalisierung macht auch vor den Juristen und damit uns nicht halt. Treffend bemerkte hierzu Urs Paul Holenstein, Geschäftsführer von eJustice.ch sowie Leiter Fachbereich Rechtsinformatik und stv. Leiter Direktionsbereich Zentrale Dienste beim Bundesamt für Justiz BJ in einem Interview: “Die Digitalisierung ist eine Tatsache, auch im Rechtsbereich. Es ist nicht zielführend, diese als positiv oder negativ zu bewerten. Mit der Digitalisierung gehen neue Möglichkeiten und Chancen einher, sie birgt aber auch Risiken. Das grösste Risiko wäre jedoch, die Augen vor der Realität zu verschliessen.”.

Dem können wir nur zustimmen.

Daher nutzen wir das vorhandene breite Angebot digitaler Dienstleistungen für Juristen und haben im Hintergrund mehrere Hochleistungsdatenbanken am Start, die uns mit der neuesten Rechtsprechung der kantonalen Instanzen und insbesondere des Bundesgerichtes sowie den Kommentarstimmen hierzu versorgen. Auch das Thema „Smart Contracts“ haben wir im Auge, da mit dieser Blockchain-Technologie in nicht allzu ferner Zukunft z. B. herkömmliche Treuhandlösungen bei der Vertragsabwicklung überholt werden. Wird bisher bei der Vertragsabwicklung ein Treuhänder zwischengestaltet, um dem Verkäufer die Bezahlung des Kaufpreises und dem Käufer die Lieferung der Kaufsache durch entsprechende Nachprüfungen und Bestätigungen zu sichern, kann dies in Zukunft der „smart contract“ ohne jegliche Manipulationsmöglichkeit von aussen.

Doch sei zum „Digital Lawyer“ auch eine kritische Anmerkung erlaubt.

Wir beobachten im Internet Angebote von online services „zur Unterstützung von Unternehmungen und Privatpersonen bei der selbständigen Erstellung von einfachen rechtlichen Dokumenten“. Das wollten wir natürlich genauer wissen und haben die Angebote auf Inhalt, juristischen Nutzen und Preis-Leistungsverhältnis untersucht. Das Ergebnis ist aus unserer Sicht ernüchternd. Inhaltlich sind die abrufbaren vertraglichen Regelungen auf so einfachem Niveau, dass im Unternehmensbereich ein Kaufmann mit EFZ dies auch ohne das Programm ohne weiteres schafft. Aber auch eine des Lesens und Schreibens kundige Privatperson ist ohne weiteres in der Lage bei etwas Anstrengung und Überlegung die angebotenen juristischen Inhalte selbst in Worte zu fassen. Der juristische Nutzen tendiert daher zum Minus. Und die verlangten Preise sind auch nicht ganz ohne.

Wir sind daher der Meinung, dass nach wie vor bei auch nur anscheinend komplizierten juristischen Regelungen von Sachverhalten nichts über eine fundierte juristische Beratung durch einen „Human Lawyer“ geht.

Interessiert mich ( wir melden uns)