Visionäre Unternehmer & Investoren ab nach Winterthur

Die MSM Group AG und das Co-work Winterthur laden herzlich zum Event des Jahres ein!

Es erwarten euch die Verleihung des Jungunternehmerpreises MSM Genesis an die innovativste Startup Idee, ein spannendes Gastreferat von einem erfolgreichen Startup sowie Pitches von Startups in der fortgeschrittenen Phase. Hauptthema des Abends wird die Technologie im Berufsleben und im Alltag sein.

Anschliessend seid ihr gefragt! Tauscht euch mit den Unternehmern aus, stellt brennende Fragen und gönnt euch ein paar Apéro-Häppchen nebenbei.

Ausserdem freuen wir uns, den neu eingerichteten Coworking Space am Garnmarkt zu zeigen. Für Neugierige werden wir schon Probetage im Voraus anbieten. Mehr Informationen zum Coworking Space am Garnmarkt und Lagerplatz findest du hier.

Wir freuen uns auf alle Neugierigen, Visionäre, Investoren, Coworker & solche die es werden wollen!

Programm 05. Oktober 2017

18:30 Eintreffen der Teilnehmer

18:40 Vorstellung MSM Group & Co-work Winterthur

18:50 Übergabe Jungunternehmerpreis MSM Genesis

19:05 Erfolgsstory von Noonee

19:15 Pitches von Blinkers, Brightbites.ch und Newgreen Tec

20:00 Apéro & Austausch

Host: MSM Group AG, Co-work Winterthur & MSM Investorenvereinigung
Ort: Garnmarkt 10, Winterthur
Sprache: Deutsch & Englisch
Anmeldung: sekretariat@m-win.ch

Anmeldeschluss für  Genesis Jungunternehmerpreis: 15.09.2017

Anmeldeschluss Investorenvereinigung: 1.10.2017

 

MSM Group

MSM Investorenvereinigung

MSM Genesis

Co-work Winterthur

Иммиграция в Швейцарию для людей пенсионного возраста

Подготовила Кристина Гришина, grishina@m-win.ch, тел: +41 (0) 52 269 21 00

Уже в течение долгого времени Швейцарская пенсионная система входит в десятку самых лучших в мире. Несмотря на то, что Швейцария не является типичной страной переезда для людей пенсионного возраста, ввиду высокой стоимости жизни, она считается лучшей страной для иммиграции.

Швейцария отличается своим высоким уровнем жизни, которая обуславливается высокой степенью безопасности, возможностью получениях высокого заработка, развитой инфраструктурой и так далее. Помимо этого, низкая налоговая ставка делает эту страну привлекательной для иностранцев. Также Швейцария- этот страна с высокой продолжительностью жизни за счёт поддержания хорошей экологии страны, а также возможности вести активный образ жизни. Конечно же, можно насчитать ещё множество других причин для переезда в эту страну, таких как живописные ландшафты и приветливость швейцарцев.

Переехать на ПМЖ в Швейцарию сложно, но можно. Безусловно, для жителей стран ЕС переезд не составит труда. Однако жителям стран, не входящих в европейский союз, придется выполнить определенные требования для того, чтобы наслаждаться своими золотыми годами в Швейцарии.

Если Вы хотите переехать по этой программе, Вам необходимо достичь возраста 55 лет, а также не иметь рабочее место в Швейцарии. Впрочем возможно вести ограниченную деятельность вне границ страны. Также необходимо находиться в стране большую часть года. Несмотря на это, претендовать на швейцарскую пенсию не получится.

Одним из главных требования переезда по этой схеме является наличие тесных связей со страной. Каждый случай рассматривается индивидуально властями кантонов. Что же называется тесными связями со Швейцарией? Это может быть либо предыдущее место работы или же наличие детей или близких друзей, проживающих в этой стране. В некоторых случаях может быть даже достаточно наличия нескольких штампов страны в паспорте.

Помимо этого, власти также потребуют показать наличие финансовых средств, достаточных для проживания в Швейцарии. Поскольку уровень и стоимость жизни в это стране высокий, переезд подойдет для достаточно обеспеченных людей, которые могут подтвердить наличие накоплений и получение таковых легальным способом.

Естественно, есть и другие способы переезда в эту страну, таких как бизнес – иммиграция. Об этом Вы можете прочитать в других наших статьях.

Если Вы заинтересованы в этой статье, отправьте нам письмо sekretariat@m-win.ch, мы обязательно с Вами свяжемся.

Lex Friedrich (Lex F; Lex Koller; BewG)

Lex Friedrich (Lex F; Lex Koller; BewG)

von hauser@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Wer ein Unternehmen gründet oder sich ins Handelsregister eintragen lassen will, muss bei der Anmeldung unter anderem eine sog. «Lex Friedrich»-Erklärung abgeben. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat.

In der «Lex Friedrich»-Erklärung muss zugesichert werden, dass kein Verstoss gegen das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG, auch Lex Koller oder Lex Friedrich genannt) vorliegt und/oder keine Bewilligung im Sinne dieses Gesetzes benötigt wird. Das BewG beschränkt den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland, um die Überfremdung des einheimischen Bodens zu verhindern, Art. 1 BewG. Aus diesem Grund bedürfen Personen im Ausland für den Erwerb von Grundstücken einer Bewilligung der zuständigen kantonalen Behörde, Art. 2 Abs. 1 BewG. Die Bewilligung wird nur aus den Gründen erteilt, die das BewG vorsieht. Zu beachten ist, dass die Kantone zusätzliche Bewilligungsgründe und weitergehende Beschränkungen vorsehen können, soweit das BewG sie dazu ermächtigt, Art. 3 BewG. Der Begriff des Erwerbs wird sehr weit ausgelegt, so dass neben dem Erwerb des Eigentums z.B. auch der Erwerb eines Wohnrechts umfasst ist oder die Beteiligung an einer vermögensfähigen Gesellschaft ohne juristische Persönlichkeit, deren tatsächlicher Zweck der Erwerb von Grundstücken ist. Auch die Auslegung des Begriffes der «Personen im Ausland» vermag manche Überraschung hervorzurufen. So sind z.B. neben Ausländern mit Wohnsitz im Ausland auch Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz, die weder Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft (EG) oder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) sind noch eine gültige Niederlassungsbewilligung besitzen erfasst sowie z.B. juristische Personen, die ihren rechtlichen und tatsächlichen Sitz in der Schweiz haben, aber von Personen im Ausland beherrscht werden.

Kann der Erwerber nicht ohne weiteres ausschliessen, dass es sich um ein bewilligungspflichtiges Rechtsgeschäft handelt, hat er bei der zuständigen Bewilligungsbehörde um die Bewilligung oder die Feststellung nachzusuchen, dass er keiner Bewilligung bedarf. Für dieses Vorgehen stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Interessiert mich (Email an sekretariat@m-win.ch; wir melden uns )

 

Deutsches Kapitalmarktrecht I: Die Prospektpflicht nach dem WpPG

Deutsches Kapitalmarktrecht I: Die Prospektpflicht nach dem WpPG

von hauser@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Wer in Deutschland Aktien platzieren will, sieht sich einer Vielzahl von Herausforderungen gegenübergestellt. In der Reihe «Deutsches Kapitalmarktrecht» wollen wir Ihnen eine Übersicht über zu beachtende Punkte bieten, die jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Wenn ein Anbieter Aktien oder gewisse andere Wertpapiere in Deutschland öffentlich anbieten möchte, z.B. über Telefonmarketing, unterliegt er grundsätzlich der Prospektpflicht des Wertpapierprospektgesetzes (WpPG). Der Prospekt muss alle wesentlichen Angaben über den Emittenten und die angebotenen Wertpapiere beinhalten und veröffentlicht werden. Sofern Angaben falsch oder unvollständig im Prospekt wiedergegeben sind, führt dies grundsätzlich zu einer Haftung. Zweck einer solchen Prospektpflicht ist der Anlegerschutz. Einen Prospekt zu erstellen, der den Anforderungen entspricht ist ein zweitaufwendiges und kostspieliges Unterfangen.

Da eine Prospektpflicht aus verschiedenen Gründen nicht in jedem Fall sachgerecht ist, finden sich im WpPG auch Ausnahmen zur Prospektpflicht. Diese beziehen sich z.B. auf Art und Umfang des Angebots. So gilt die Verpflichtung zur Veröffentlichung eines Prospektes z.B. nicht für ein Angebot von Wertpapieren, das sich in jedem Staat des Europäischen Wirtschaftsraums an weniger als 150 nicht qualifizierte Anleger richtet oder das sich an Anleger richtet, die Wertpapiere ab einem Mindestbetrag von 100 000 Euro pro Anleger je Angebot erwerben können.

interessiert mich (Email an sekretariat@m-win.ch; wir melden uns)

Nach welchem Recht wird mein Erbe geteilt?

Auswirkungen der EU-Erbrechtsverordnung auf Schweizer Erblasser

von hauser@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Stellen Sie sich vor, Sie leben in der Schweiz und ziehen in Ihrem wohlverdienten Ruhestand nach Frankreich. Nach Ihrem Tod könnten französische Behörden nun Ihren Nachlass nach französischem Recht behandeln; somit auch das Haus, welches Ihnen gehört und in der Schweiz belegen ist. Oder stellen Sie sich vor, dass Sie als Deutscher in die Schweiz gezogen sind, sich ein Haus und Auto gekauft haben und plötzlich versterben. Da Sie Ihr Bankkonto in Deutschland nicht aufgelöst haben, könnten sich deutsche Behörden für zuständig erklären und Ihren gesamten Nachlass deutschem Recht unterstellen. Oder stellen Sie sich vor, dass Ihr Ehemann einige Monate berufsbedingt in Polen verbringt. Wenn er dort verstirbt, könnte der Nachlass unter Umständen polnischem Recht unterstehen.

Grund dafür ist die VERORDNUNG (EU) Nr. 650/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Zuständigkeit, das anzuwendende Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Annahme und Vollstreckung öffentlicher Urkunden in Erbsachen sowie zur Einführung eines Europäischen Nachlasszeugnisses (kurz EU-Erbrechtsverordnung). Sie gilt für Erbfälle, die ab dem 17.08.2015 eintreten.

Ziel der EU-Erbrechtsverordnung ist es, dass grundsätzlich nur noch ein Gericht (oder eine Behörde) für den gesamten Nachlass zuständig ist und einheitliches Recht angewandt wird.

Anders als eine EU-Richtlinie muss eine Verordnung von den Mitgliedstaaten nicht in das nationale Recht umgesetzt werden, sondern gilt unmittelbar, so wie ein «normales» nationales Gesetz. Zu beachten ist aber, dass Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich aufgrund von einem Opting-Out nicht an die Verordnung gebunden sind. Die Verordnung kann aber, wie oben in den Beispielen dargelegt, eine Wirkung auf Drittstaaten, wie die Schweiz, haben (vgl. Art. 4, 10 EU-Erbrechtsverordnung).

Wichtig zu wissen ist, dass gemäss der EU-Erbrechtsverordnung das Erbrecht desjenigen Landes anwendbar ist, in welchem der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Dieser ist nicht zwingend mit dem Wohnsitz gleichzusetzen und ist durch eine Gesamtbetrachtung der Lebensumstände des Erblassers zu ermitteln. Eine längere Auslandsabwesenheit kann schon reichen, um einen gewöhnlichen Aufenthalt anzunehmen.

Um die Anwendung eines «fremden» Rechts zu umgehen, kann der Erblasser unter gewissen Voraussetzungen eine Rechtswahl treffen, so dass das Recht eines anderen Landes anzuwenden ist.

Bei einer Nachlassplanung sollten die Auswirkungen der EU-Erbrechtsverordnung entsprechend berücksichtigt werden.

Interessiert mich (Email an sekretariat@m-win.ch; wir melden uns )

MSM Genesis

Der jährliche Jungunternehmer – Wettbewerb der MSM Gruppe für Unternehmen in der Seed-Phase. Preis: Startup-Paket im Wert von ca. CHF 50’000.- !

Zulassungsbedingungen:

– Das Unternehmen verfügt noch nicht über eigene Büros, Sekretariat, Buchhaltung,  Gründung, Verträge, Marken-  oder Desingeintrag.

– Mindestens eine Person wird sich ab Gewinn des Preises vollzeitlich mit dem  Unternehmen befassen.

Anmeldeformular

Anmeldeschluss: 30.Juli 2017