Digital Lawyer

von Albert Leicht, Tel. +41 (52) 269 21 00

<span;“>Die Digitalisierung macht auch vor den Juristen und damit uns nicht halt. Treffend bemerkte hierzu Urs Paul Holenstein, Geschäftsführer von eJustice.ch sowie Leiter Fachbereich Rechtsinformatik und stv. Leiter Direktionsbereich Zentrale Dienste beim Bundesamt für Justiz BJ in einem Interview: “Die Digitalisierung ist eine Tatsache, auch im Rechtsbereich. Es ist nicht zielführend, diese als positiv oder negativ zu bewerten. Mit der Digitalisierung gehen neue Möglichkeiten und Chancen einher, sie birgt aber auch Risiken. Das grösste Risiko wäre jedoch, die Augen vor der Realität zu verschliessen.”.

Dem können wir nur zustimmen.

Daher nutzen wir das vorhandene breite Angebot digitaler Dienstleistungen für Juristen und haben im Hintergrund mehrere Hochleistungsdatenbanken am Start, die uns mit der neuesten Rechtsprechung der kantonalen Instanzen und insbesondere des Bundesgerichtes sowie den Kommentarstimmen hierzu versorgen. Auch das Thema „Smart Contracts“ haben wir im Auge, da mit dieser Blockchain-Technologie in nicht allzu ferner Zukunft z. B. herkömmliche Treuhandlösungen bei der Vertragsabwicklung überholt werden. Wird bisher bei der Vertragsabwicklung ein Treuhänder zwischengestaltet, um dem Verkäufer die Bezahlung des Kaufpreises und dem Käufer die Lieferung der Kaufsache durch entsprechende Nachprüfungen und Bestätigungen zu sichern, kann dies in Zukunft der „smart contract“ ohne jegliche Manipulationsmöglichkeit von aussen.

Doch sei zum „Digital Lawyer“ auch eine kritische Anmerkung erlaubt.

Wir beobachten im Internet Angebote von online services „zur Unterstützung von Unternehmungen und Privatpersonen bei der selbständigen Erstellung von einfachen rechtlichen Dokumenten“. Das wollten wir natürlich genauer wissen und haben die Angebote auf Inhalt, juristischen Nutzen und Preis-Leistungsverhältnis untersucht. Das Ergebnis ist aus unserer Sicht ernüchternd. Inhaltlich sind die abrufbaren vertraglichen Regelungen auf so einfachem Niveau, dass im Unternehmensbereich ein Kaufmann mit EFZ dies auch ohne das Programm ohne weiteres schafft. Aber auch eine des Lesens und Schreibens kundige Privatperson ist ohne weiteres in der Lage bei etwas Anstrengung und Überlegung die angebotenen juristischen Inhalte selbst in Worte zu fassen. Der juristische Nutzen tendiert daher zum Minus. Und die verlangten Preise sind auch nicht ganz ohne.

Wir sind daher der Meinung, dass nach wie vor bei auch nur anscheinend komplizierten juristischen Regelungen von Sachverhalten nichts über eine fundierte juristische Beratung durch einen „Human Lawyer“ geht.

Interessiert mich ( wir melden uns)

Hallo Generation 20-30: Bringt uns frischen Wind !

Wir (www.msmgroup.ch/investorenvereinigung) wollen uns grundlegend modernisieren, u.a. ist eine umfassende on- und offline Kampagne geplant mit www.esemedia.ch. Die Veränderung soll aber primär von innen kommen: Wir suchen junge Leute, die sich für die Finanzierung von Jungunternehmen engagieren wollen. Sie sollen unseren Vorstand ergänzen oder ersetzen, die Kampagne leiten und den Verein in weitere erfolgreiche Jahre führen. Die MSM Investorenvereinigung hat seit 2001 über 70 Anlässe durchgeführt, an denen sich je ca. drei kapitalbedürftige KMU (meist Startups) vorstellten, darunter einige sehr erfolgreiche wie Svox, getabstract, Skyline Parking und Doppelleu.

Interessiert? Gern erkläre ich Dir alles persönlich!

Jürg Martin;  martin@m-win.ch

 

Preisgefüge im Bergbahnen-Markt

Das Preisgefüge der Wintersport-Bahnen ist in Bewegung geraten, s. diesen Link aus 20 Minuten. Entgegen der Ansicht der Kommentatoren finde ich die Oberengadiner Regelung (www.snow-deal.ch) klug und fair. Wir haben z.B. jetzt (Anfang Januar) ein Ticket gebucht für 12 Tage im März für sage und schreibe 378.80, also 31.57 pro Tag! Da gibt es wirklich nichts mehr zu meckern. Und wer bis im letzten Moment wartet, ob es schön sei, zahlt eben mehr. Ist auch etwas Gegensteuer zur allgemeinen Unverbindlichkeits- und Picker-Mentalität, die viele junge und andere Leute heutzutage haben… :-)

Ein Grund mehr, die MSM Ferienwohnung zu mieten und diese herrliche Gegend zu geniessen!

Jürg Martin; martin@m-win.ch

V-Locker: Anlass für Nutzer und Investoren am 29.01.2019

Wir freuen uns, Mitglieder und Interessierte am 29. Januar 2019 um 18.00 Uhr am neuen Geschäftssitz von NewGreenTec und V-Locker im Gebäude der Firma Maagtechnic und Innovations-park, Sonnentalstrasse 8, 8600 Dübendorf (neben Jabee Tower, nahe Bahnhof Stettbach) zu begrüssen.

Das V-Locker Team um Frido Stutz wird uns die kompakten, automatischen Velopark-Türme «V-Locker» vor-stellen. Urbanisierung, zunehmende individuelle Mobilität und das Bedürfnis nach Sicherheit, und Ordnung verlangen neuartige Lösungen, um die steigende Zahl von E-Bikes und Velos effizient zu parkieren. V-Locker vereinen kostengünstig auf kleinster Grundfläche höchste Förderleistung, fortschrittlichste Steuerung, einfachste Bedienung und modernes Design.

Hier können sie die vollständige Einladung herunterladen.

Anmeldungen erbeten bis 20. Januar an: sekretariat@m-win.ch

MSM Investorenvereinigung

Jürg Martin, Präsident

Datenschutz: Was tun?

In den letzten Monaten haben wir die Erfahrungen mit der DSGVO laufend genutzt, um unsere Tools weiter zu entwickeln. Sie helfen unseren Kunden, das Problem zeit- und kostenschonend zu bewältigen.

Wir arbeiten hauptsächlich mit folgenden beiden Arbeitshilfen:

  1. DSGVO Erfassung
  2. DSGVO Massnahmen

Kunden können je nach vorhandenen Kapazitäten das meiste oder alles selber erledigen und/oder uns punktuell oder als Prozessverantwortliche beiziehen. Als Einstieg schlagen wir vor, dass die Kunden in der Datei «Erfassung» die aktuellen Datenverarbeitungen erfassen. Das gibt den Überblick, was an möglicherweise DSGVO-Relevantem heute getan wird.

Die nächsten Schritte dienen dann dazu, herauszufiltern, welche Pflichten sich daraus ergeben und zu entscheiden, welche Datenverarbeitungen aufgegeben werden sollen und welche Massnahmen für die übrig gebliebenen in welcher Reihenfolge nötig oder sinnvoll sind.

Der extrem ausufernden Regelung und der noch hohen Rechtsunsicherheit kann u.E. nur ein laufender Prozess gerecht werden, dem die Datei «Massnahmen» dient: Zuerst die Massnahmen treffen, mit denen sich bei geringstem Aufwand die grössten Risiken vermeiden lassen. Danach weitere je nach Gefährdungsgrad, Ressourcen, Risikobereitschaft etc. laufend abarbeiten.

martin@-win.ch / hauser@-win.ch

Business Angels

Abgesehen vom etwas reisserischen Titel: Lesenswerter Beitrag in der NZZ.

„Business-Angels sind Kapitalisten in Reinform | NZZ

Immer nah an der Innovation, den Totalverlust riskierend: Risikokapital für Startups bereitzustellen, ist eine Jagd für nervenstarke Investoren. “

Zu ergänzen ist, dass der Übergang vom „kapitalistischen“ Business-Angel zum eher emotionalen „Freund und Familie“-Investor fliessend ist. Meist entscheiden verschiedene, rationale und andere Faktoren über den Investitionsentscheid. Erstaunlicherweise grossen (und zuweilen sehr marktverzerrenden) Einfluss können auch Vermittler haben. Akzentuiert gesagt, kann ein begnadeter Verkäufer fast alles (leider auch unseriöses) platzieren und finden viele sehr seriöse Unternehmer kaum Geld mangels Verkaufstalent.

Ebenfalls zu ergänzen unter Beispiele für Business-Angels Clubs: Die MSM Investorenvereinigung (www.msmgroup.ch/investorenvereinigung).

martin@m-win.ch