Verfassen fremdsprachiger Verträge

von Natasha Hauser, hauser@m-win.ch, Tel. +41 (52) 269 21 00

Dieser kleine Überblick soll Ihnen beispielhaft veranschaulichen, was es zu beachten gibt, wenn Verträge in einer fremden Sprache verfasst werden.

Vertragssprache

Bei der Wahl der Vertragssprache sollten lokale Begebenheiten beachtet werden, wie z.B. die Zulässigkeit der Wahl einer fremden Sprache im jeweiligen Land der Vertragsparteien.

Rechtswahl und Wahl des Gerichtsstandes

Um zu vermeiden, dass ein Gericht sich mit einer fremden Sprache oder fremden Recht befassen muss, kann ggf. eine Rechts- und Gerichtsstandswahl zugunsten des Landes erfolgen, in dessen Sprache und dessen Recht unterliegend der Vertrag erstellt wurde. Man sollte sich im Vorfeld selbstverständlich darüber informieren, was im konkreten Fall vorteilhaft ist.

Einfach- und Klarheit

Es sollten einfache und vor allem eindeutige Formulierungen verwendet werden. Beim Gebrauch von Fachwörtern sollte man Vorsicht walten lassen, da diese in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bedeutungen haben können. Angaben von Gewicht, Zeit, Datum sollten durchdacht sein.

Doppelsprachigkeit

Obwohl doppelsprachige Verträge den Vorteil bieten, dass jede Partei den Vertrag in Ihrer Sprache vorliegend hat, ist zu beachten, dass sich durch Übersetzungen unterschiedliche Fassungen eines Vertrages ergeben können.

Lokale Anforderungen

Es sollte hier z.B. geprüft werden, ob der Vertrag einer gewissen Form zu genügen hat oder spezielle Anforderungen an Parteien oder Unterschriften gestellt werden.

 

Wenn Sie Hilfe beim Erstellen von Verträgen benötigen, freuen wir uns Ihnen behilflich zu sein.

Interessiert mich (Email an hauser@m-win.ch)

MSM Investorenvereinigung

Der nächste Anlass der MSM Investorenvereinigung findet statt am Mittwoch, 25. April ab 18 Uhr im Trade Center Winterthur, wo uns der Initiator dieses sehr innovative und bereits laufende Geschäftsmodell vorstellen wird. Dazu kommen folgende Präsentationen:

  • Fahrrad-Parking-Systen V-Locker (NewGreenTec GmbH): Investition in die Unternehmensgründung
  • FMTools GmbH berichtet von den grosse Fortschritten mit dem Pit und die Investitionsmöglichkeit ins weitere Wachstum
  • Markus Hartmann (www.equility.ch): Knowhow-Beitrag zum Thema  ICOs/ITOs und die Demokratisierung von Werten.

Danach folgt der vom Trade Center spendierte Apéro zum anschliessenden Networking.

Die Bedingungen für die Teilnahme als Interessent/Gast und für den Beitritt zur MSM Investorenvereinigung sind hier ersichtlich. Anmeldung ist erbeten an sekretariat@m-win.ch.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

MSM Investorenvereinigung

Jürg Martin

 

TEST TEST TEST

 

Startup Guide Winterthur

Der Startup Guide Winterthur (startup-guide-winterthur.ch) ist nun gut zwei Monate in Betrieb. Inzwischen gibt es über 40 Einträge. Auch die MSM Investorenvereinigung ist darin mit einem Eintrag vertreten. Beim Technopark Winterthur können Postkarten als A6 Halbkarton und hier als  Postkarten im pdf Format bestellt werden.

Die MSM Gruppe wünscht dieser wertvollen Initiative viel Erfolg! Die Winterthurer Startup-Szene ist noch immer viel zu wenig vernetzt, insbesondere auch mit der Investoren-Szene.

Jürg Martin; martin@m-win.ch

 

MSM Neuhausen SH: Gutachten der Taxpartner AG

Wie schon berichtet (https://msmgroup.ch/msm-neuhausen-sh/) wird ein Umzug in den Kanton Schaffhausen steuerlich immer attraktiver, namentlich für Gesellschaften, die gegenwärtig noch privilegiert sind (Domizil-, gemischte und Holding-Gesellschaften). Wir haben dazu von der Taxpartner AG, Zürich ein kurzes Gutachten erstellen lassen:

Taxpartner Umzug in den Kt. Schaffhausen

Taxpartner Relocation to Kt. Schaffhausen

Die MSM Gruppe verfügt über geeignete Infrastruktur in Neuhausen am Rheinfall.

J.Martin / martin@m-win.ch

Arbeiten bei MSM ! Sekretariats- Empfangsperson 50%

Die MSM Gruppe (www.msmgroup.ch) , ein interdisziplinäres, internationales Team für Betriebswirtschaft, Recht und Office Services, begleitet Unternehmen bei Start, Aufbau, Veränderung und im täglichen Geschäft. Wir können unser Team ergänzen mit einer selbständig und sehr zuverlässig arbeitenden

Sekretariats- und EmpfangsmitarbeiterIn ca. 50%

Arbeitsort: Hauptsächlich Winterthur, teilweise Neuhausen (ca. 2 Tage pro Monat); beides nahe bei ÖV

Das Pensum sollte ausbaubar und möglichst flexibel gestaltbar sein. Wir erwarten mündlich und schriftlich perfekte Deutsch- und sehr gute Englisch-Kenntnisse. Weitere Sprachkenntnisse und Interesse an Internet-Arbeit (Webseiten erstellen, Blog und Mailings betreuen) sind von Vorteil. Die Arbeit in unserem jungen, motivierten Team ist abwechslungsreich und anspruchsvoll; wir legen daher Wert auf die Absicht langfristiger Zusammenarbeit.

Bewerbungen sind erbeten an e.martin@m-win.ch

No Billag JA! Warum?

Wir äussern uns in diesem Blog nur politisch, wenn es uns oder unsere Kunden direkt geschäftlich betrifft. Dies ist der Fall, weil eine ganze Branche quasi verstaatlicht ist und unternehmerischer Handlungsspielraum für unsere Kunden und uns kaum besteht.

Hier die Gründe, warum ich denke, wir müssen ein JA in die Urne legen:

1. Es geht nicht anders

SRG ist ein von Zwangskunden alimentierter Marktbeherrscher, der sich weitgehend ohne Bremsen und Korrektive laufend ausbreitet. Bei Ablehnung der Initiative wird er sich weder redimensionieren noch bleiben wie er ist, sondern weiter wachsen.

2. Es ist nicht das Ende der SRG

Ich bin sehr sicher, dass Pläne B bestehen und die Politik problemlos Wege finden wird, die SRG redimensioniert zu retten. Initiativen, welche Regierung, Parteien und Parlament nicht genehm sind, werden seit längerem nur noch sehr verwässert oder gar nicht umgesetzt. Das ist höchst bedauerlich, aber Realität.

3. Es ist nötig

Dazu gibt es viele Argumente; hier nur die zwei, die mir am wichtigsten scheinen:

Ein ganzer Markt, und zwar einer, wo Phantasie und Innovation (bekanntlich nicht Kernkompetenzen staatlicher Institutionen) besonders gefragt sind, ist praktisch vollkommen staatlich beherrscht («berlusconisiert»). Startups und KMU haben keine faire Chance; nur einige Grosse legen sich mit der SRG zu noch grösseren Monopolen ins Bett.

Man stelle sich vor, der Staat würde die Lebensmittelversorgung (oder Anwaltsdienstleistungen oder Buchhaltung oder Wohnungsvermietung oder…) zum Service Public erklären (wofür es mindestens so viele Argumente gibt wie bei der SRG), dafür bei allen Geld einziehen und dann Lebensmittel (oder…) gratis abgeben, weil es sonst ja in abgelegenen Randregionen keine zu kaufen gäbe. Migros, Coop, alle nichtsubventionierten Kleinläden und unsere Anwaltskanzlei wären sehr schnell tot, und die Qualität der Leistungen würde ganz sicher nicht steigen.

Und dazu handelt es sich noch um DIE meinungsbildende Branche. Dass es als TV-Gefäss für Abstimmungs-Diskussionen mit grosser Verbreitung nur die Arena gibt, ist schon lange ein Ärgernis. Wie krass die Lage wirklich ist, zeigt sich nun exemplarisch: Wegen dem SRG Monopol ist gar keine neutrale, breit beachtete TV Diskussion möglich!

4. Die Billag «Gebühr» ist eine verfassungswidrige Steuer

Dazu ausführlich die Webseite von Michael Leysinger. Wir haben letzten Monat einen Bundesgerichtsentscheid erstritten gegen eine vergleichbare unrechtmässige Gemeindegebühr. Hier kann das Bundesgericht aber nicht einschreiten wegen Art. 190 BV. Ausserdem kümmern SRG nicht einmal Bundesgerichtsentscheide wie die Weigerung, unrechtmässig bezogene MWSt zurückzuerstatten, zeigt.

5. SRG = 10% Service Public + 90% Kommerz

Definieren wir den relevanten Service Public als «Inhalte, bei denen ein öffentliches Interesse besteht, dass auch die sie bekommen, die ihren Marktpreis nicht zahlen können oder wollen». Schauen wir die Statistik an (https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2017/srg-check/?openincontroller#question-4) und zählen dazu grosszügig den gesamten Bereich «Aktualität und Information», macht das 9.65% aus. Die restlichen über 90% sind rein kommerzielle Inhalte, von denen nun wirklich niemand behaupten kann, sie seien unter irgend einem Aspekt «Service Public»: Filme, Serien und Sport (und zwar nicht Breitensport, sondern grossteils hochkommerzieller Sport wie Fussball und Autorennen).

6. Es wird gelogen und profitiert

Nach diesen rationalen Argumenten zuletzt noch eher emotionale: Es nervt gewaltig, wie immer unverfrorener unsere Politiker, angeführt von der zuständigen Bundesrätin, lügen, dass sich die Balken biegen. Z.B. es gebe keinen «Plan B», Skirennen würden von niemandem mehr übertragen, die Medienvielfalt und damit die Demokratie und der Zusammenhalt der Schweiz seien gefährdet. Wenn 10 SRG Programme entfallen und dafür ein einziges freies privates Marktzugang findet, ist die Medienvielfalt gestiegen, nicht gesunken! Es nervt auch, dass die wenigen privaten Anbieter, die meisten «Promis» und Kulturschaffenden und auffällig viele Vertreter der Partei der Bundesrätin auch am grosszügigen SRG Tropf hängen. Sie scheuen sich nicht, ihre Rolle als Meinungsmacher zum eigenen privaten finanziellen Nutzen und zum Schaden von Freiheit und Meinungsvielfalt zu missbrauchen.

Jürg Martin, martin@m-win.ch