von success@msmgroup.ch, Tel. 052 269 21 00

Mit Alttextilien lässt sich viel Geld verdienen: Textilsammlungen – mittels Containern oder Strassensammlungen – boomen.

Verschiedenste, z. T. erst in den letzten Jahren entstandene private Sammelorganisationen konkurrenzieren sich.

In einem wegweisenden Urteil (BGE 123 II 359) hat das Bundesgericht 1997 festgehalten, dass der Abfallbegriff auch auf Alttextilien anzuwenden ist. Gemäss Umweltschutzgesetz liegt die Abfallentsorgung damit in der Vollzugskompetenz der Kantone, welche diese Aufgabe im Allgemeinen an die Gemeinden delegiert haben. Alttextilsammlungen durch Private sind daher grundsätzlich bewilligungspflichtig, dies unabhängig davon, ob auf privatem oder mittels periodischer Sammelaktionen oder mit Containern gesammelt wird. Die Gemeinde kann damit die Alttextilsammlung auf ihrem Gemeindegebiet über die Bewilligungspflicht kontrollieren und an Auflagen knüpfen.

Baubewilligungspflicht für Containerstandplätze:

In Ergänzung zu den Strassensammlungen haben sich in vielen Gemeinden Containersammlungen für Alttextilien etabliert. Neben den offiziellen (privaten) Containern auf kommunalen Standplätzen werden Container zunehmend auch auf privatem Grund aufgestellt.

Das Aufstellen von Sammelcontainern bedarf grundsätzlich einer Baubewilligung! Über diese kann die Gemeinde ungeeignete Standorte ausschliessen resp. Auflagen bezüglich Unterhalt der Standplätze machen (wilde Abfallablagerungen!). Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang die Erteilung provisorischer Baubewilligungen auf Zusehen hin. Bei Nichteinhalten der Auflagen kann kurzfristig die Entfernung der Container verlangt werden.

In der Stadt Zürich wird die Sammlung von Alltextilien derzeit von zwei Unternehmungen durchgeführt: der Texaid Textilverwertungs AG und der Tell Tex GmbH. Die Texaid Textilverwertungs-AG ist zuständig für die Containersammlung und Tell Tex GmbH führt die Strassensammlung durch.

 

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